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Panzerspähwagen II Luchs (Sdkfz 123)

Panzerspähwagen II

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Ende 1942 fing die Wehrmacht an, auf der Grundlage des bereits nicht mehr gebauten Panzer II ein Vollketten-Aufklärungsfahrzeug zu entwickeln. Es sollte ein schnelles, gepanzertes Fahrzeug werden. Heraus kam der zuerst als Panzer II L klassifizierte und später in Panzerspähwagen II Luchs umbenannte Spähpanzer.

Er wurde in einer Gemeinschaftsproduktion gebaut, Daimler-Benz baute den Aufbau und den Turm, während MAN das Laufwerk herstellte. Es wurde der Standardturm des Panzer II benutzt, er hatte allerdings keine Kuppel und kein Visier. Stattdessen waren zwei drehbare Periskope am Turmdach angebracht.

Die Panzerung war mit höchstens 30 mm bescheiden und die 20 mm Kanone konnte keinem Panzer von 1943 gefährlich werden. Sie war eher für die Selbstverteidigung und gegen nicht gepanzerte Fahrzeuge wie LKWs und Soldaten gedacht.

Die letzten 31 Fahrzeuge von insgesamt 131 erhielten eine 50 mm Kanone, die aber in den gleichen kleinen Turm gezwängt wurde, was das Verhältnis zwischen Turm und Kanone endgültig zunichte machte.

Mit seinem 180 PS Motor erreichte er auf der Straße eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h und im Gelände von 42 km/h, was ihm in seiner Rolle als Spähpanzer zugute kam. Trotz der Verluste blieben einige bis Kriegsende im Dienst.

Anmerkung des Autors: Alle Angaben wurden Stand aktuellen Wissens erstellt. Eine Überarbeitung erfolgt kontinuierlich. [sve]

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Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
URL dieser Seite: http://ww.panzer-archiv.de/spaehpanzer/deutschland/luchs/luchs.htm
Gedruckt am: Donnerstag, 14. Dezember 2017, 07:05 Uhr
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