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15 cm sIG auf Panzerkampfwagen I Ausf. B

Zusammenfassung

Für einen Blitzkrieg benötigten die Truppen auch mobile Steilfeuerunterstützung. Zu diesem Zweck sollte Alkett ein Fahrzeug entwerfen, das diese Aufgabe erfüllen konnte. Die Laufwerke vom Panzerkampfwagen I Ausf. B standen ausreichend zur Verfügung und wurden infolgedessen als Basis für das neue Fahrzeug verwendet.

Als passendes Geschütz wurde das schwere Infanteriegeschütz 33 ausgewählt, welches einen ausreichenden Kaliber von 15 cm hatte. Das Geschütz wurde komplett mit Lafette und Rädern auf das Laufwerk gesetzt. Dies hatte den Vorteil, dass die Montage erheblich vereinfacht werden konnte. Falls das Laufwerk beschädigt wurde, konnte man immer noch ein intaktes Geschütz ablasten. Allerdings hatte dieses Verfahren auch einige Nachteile. So wurde das komplette Geschütz, welches ein Gewicht von 1,75 Tonnen hatte, stark belastet. Da es ja auch von drei 10 mm starken Panzerplatten geschützt wurde, stieg das Gewicht um 2,5 Tonnen auf nun 8,5 Tonnen im Vergleich zu 6 Tonnen des Panzerkampfwagens I Ausf. B.

Die Höhe des Fahrzeugs war mit 3,35 m enorm. So konnte es nur schwer getarnt werden.

Alkett baute insgesamt nur 38 Stück um. Es wurde auch als "Geschützwagen I für 15 cm sIG 33" bezeichnet.

Anmerkung des Autors: Alle Angaben wurden Stand aktuellen Wissens erstellt. Eine Überarbeitung erfolgt kontinuierlich. [sve]

Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
URL dieser Seite: http://ww.panzer-archiv.de/artillerie/deutschland/15cmsig/15cmsig.htm
Gedruckt am: Donnerstag, 14. Dezember 2017, 07:14 Uhr
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